„Diese eine Studie zeigt keinen Effekt – damit ist bewiesen, dass alle anderen Untersuchungen falsch sind.“
Wo der Fehler liegt
Ein einzelner Treffer sagt wenig, wenn Auswahlregeln, Gegenbelege und die gesamte Forschungslage fehlen. Gute Bewertung fragt, wie vollständig und repräsentativ die Auswahl ist.
Wann der Begriff nicht passt
Es ist legitim, besonders aussagekräftige Daten hervorzuheben. Problematisch wird es, wenn Auswahlkriterien erst nach Kenntnis des Ergebnisses angepasst oder relevante Gegenbefunde verschwiegen werden.
Vor dem Antworten
- Welche Daten oder Zeiträume wurden nicht gezeigt?
- Gab es vorher festgelegte Auswahlkriterien?
- Wie sieht das Ergebnis in Reviews oder über längere Zeiträume aus?
Sachlich antworten
Wähle einen Ton und passe den Text an. Kritisiere das Argument, nicht die Person.
Verwandte Denkfehler
Quellen und Einordnung
Die Einordnung stützt sich auf Fachliteratur. Ein Etikett ersetzt nie die Prüfung des Arguments.
Redaktionell geprüft: · Nächste Prüfung bei relevanten neuen Quellen oder spätestens nach zwölf Monaten.
Der Begriff beschreibt ein Muster, nicht eine Person. Kontext zählt.
So arbeitet die Redaktion