Scheinargument

Mehrheitsargument

Eine Behauptung soll wahr sein, weil viele Menschen sie glauben oder tun.

Online-Beispiel
„Millionen Menschen kaufen dieses Produkt – also muss es wirken.“

Wo der Fehler liegt

Beliebtheit kann durch Werbung, Gewohnheit, Netzwerkeffekte oder fehlende Alternativen entstehen. Sie zeigt Verbreitung, nicht automatisch Richtigkeit.

Wann der Begriff nicht passt

Mehrheitsverhalten kann relevante Information liefern, etwa über Akzeptanz oder praktische Nutzbarkeit. Es ersetzt nur nicht die Prüfung von Wirksamkeit oder Wahrheit.

Drei Fragen

Vor dem Antworten

  1. Was genau soll aus der Popularität folgen?
  2. Welche unabhängigen Belege gibt es?
  3. Könnten soziale oder wirtschaftliche Faktoren die Verbreitung erklären?
Antwortwerkzeug

Sachlich antworten

Wähle einen Ton und passe den Text an. Kritisiere das Argument, nicht die Person.

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Verwandte Denkfehler

Quellen

Quellen und Einordnung

Die Einordnung stützt sich auf Fachliteratur. Ein Etikett ersetzt nie die Prüfung des Arguments.

Redaktionell geprüft: · Nächste Prüfung bei relevanten neuen Quellen oder spätestens nach zwölf Monaten.

Redaktioneller Hinweis

Der Begriff beschreibt ein Muster, nicht eine Person. Kontext zählt.

So arbeitet die Redaktion